SchLIMm

Offenes Netzwerk LSBTTIQ Menschen in Mannheim

Antworten auf Frage 5 - Themenfeld Migration (7)

Die sozialpädagogische Beratung der LSTBTTIQ-Menschen mit Migrationshintergrund wird von der Community bislang aufgefangen. Setzen Sie sich für eine Förderung der notwendigen sozialpädagogischen Beratung, wie Sie beispielsweise PLUS Rhein- Neckar e.V. leistet, ein?








Dr. Susanne Aschhoff, MA-Norden; Ersatzkandidat: Deniz Gedik
Elke Zimer MA-Süden; Ersatzkandatin: Nina Wellenreuther


Ja.
Das Land finanziert bereits eine Stelle bei PLUS für die Betreuung queerer Geflüchteter in Mannheim. Seit letztem Jahr unterstützt die Stadt Mannheim mit einem jährlichen Zuschuss ebenfalls die Arbeit von PLUS mit queeren Geflüchteten. Solche notwendigen sozialpädagogischen Beratungen müssen im Land verstetigt und weiter ausgebaut werden.


Prof. Dr. Alfried Wieczorek, MA-CDU Süden

Gerade aufgrund des besonderen Schutzbedarfs von LSTBTTIQ-Menschen mit Migrationshintergrund halte ich eine gezielte Förderung einer gesonderten und intensiven Begleitung und Beratung der Betroffenen für wichtig und richtig.

Ebenso ist es jedoch auch und gerade im globalen Kontext von großer Bedeutung für Toleranz und Offenheit und vor allem gegen Gewalt und Verfolgung von LSTBTTIQ-Menschen einzustehen und die Stimme zu erheben. In keinster Weise können wir als Gesellschaft eine Diskriminierung und Unterdrückung in anderen Ländern dulden.


Sven Metzmaier, MA-Norden

Ja.
Queere Menschen mit Fluchtbiografie bedürfen eines besonderen Schutzes, da die queerfeindlichen Bedrohungen, vor denen sie in den Herkunftsländern geflüchtet sind, nicht in den Flüchtlingsunterkünften enden.

Deshalb braucht es flächendeckende qualifizierte Beratung und sichere Unterbringungsmöglichkeiten. Abschiebungen in Länder, in denen Menschen aufgrund ihres Geschlechts und/oder ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden, haben zu unterbleiben.


Isabell Fuhrmann, Ma-Süden

Ja.
Queere Menschen mit Fluchtbiografie bedürfen eines besonderen Schutzes, da die queerfeindlichen Bedrohungen, vor denen sie in den Herkunftsländern geflüchtet sind, nicht in den Flüchtlingsunterkünften enden.

Deshalb braucht es flächendeckende qualifizierte Beratung und sichere Unterbringungsmöglichkeiten. Abschiebungen in Länder, in denen Menschen aufgrund ihres Geschlechts und/oder ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden, haben zu unterbleiben.


Jori Fesser, Ma-Süden, Ersatzkandidatin

Ja.
Diese Beratungsstellen sind ein Angebot, auf das viele Menschen angewiesen sind. Die Bedeutung ihrer Arbeit wird zunehmen. Stadt und Land müssen sicherstellen, dass diese Arbeit zuverlässig und dauerhaft geleistet werden kann.


Tanja Hilton, MA-Norden, Ersatzkandidatin

Ich sehe die Politik hier klar in der Verantwortung, Sensibilität für intersektionelle Diskriminierung auch in unseren Behörden zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, die bereits jetzt sozialpädagogische Beratungsarbeit leisten gehört für mich genauso dazu wie ihre finanzielle Förderung.


Dr. Jutta Schilling, MA-Norden

Ja.


Florian Kußmann, MA-Süden

Ebenso setzen ich mich für eine Förderung der notwendigen sozialpädagogischen Beratung ein. Dies kann allerdings nicht alleinige Aufgabe des Landes Baden-Württembergs sein.


Stefan Fulst Blei, MA-Norden
Andrea Saffering, MA-Norden
, Ersatzkandidatin

Ja.
Beratungsleistungen für Geflüchtete müssen durch das Land finanziert werden.


Boris Weihrauch, MA-Süden

Ja.
Beratungsleistungen für Geflüchtete sollten durch das Land mitfinanziert werden.